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Each-Way Wetten Golf: Die doppelte Chance für deutsche Wetter

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In Großbritannien ist die Each-Way-Wette so selbstverständlich wie der Tee zum Frühstück. In Deutschland kennt sie kaum jemand. Das ist erstaunlich, denn gerade beim Golf – einem Sport mit 150+ Teilnehmern und Siegquoten jenseits von 20.00 – ist Each-Way eine der cleversten Wettformen überhaupt. Du setzt gleichzeitig auf den Sieg und auf eine Platzierung, und wenn dein Spieler nicht gewinnt, aber unter die besten fünf oder acht kommt, gewinnst du trotzdem. Zwei Wetten in einer – deshalb der Name „doppelte Chance“.

Ich bin auf Each-Way gestoßen, als ich britische Wettforen studierte und bemerkte, dass die erfolgreichsten Golfwetter dort fast ausschließlich in diesem Format spielen. Die Logik hat mich überzeugt: Bei einem Sport, in dem selbst der beste Spieler der Welt nur in 15 % seiner Turniere gewinnt, brauchst du ein Sicherheitsnetz. Each-Way ist dieses Netz.

So funktioniert die Each-Way-Wette Schritt für Schritt

Eine Each-Way-Wette besteht aus zwei separaten Einsätzen: dem Sieg-Teil und dem Platzierungs-Teil. Wenn du 10 Euro Each-Way setzt, zahlst du 20 Euro – 10 Euro auf den Sieg und 10 Euro auf die Platzierung. Das ist der erste Punkt, den viele übersehen: Each-Way verdoppelt deinen Gesamteinsatz.

Der Sieg-Teil funktioniert exakt wie eine normale Siegwette. Gewinnt dein Spieler das Turnier, wird der Sieg-Einsatz zur vollen Siegquote ausbezahlt. Der Platzierungs-Teil wird zu einem Bruchteil der Siegquote ausbezahlt, wenn der Spieler unter einer bestimmten Platzierung abschließt. Der Bruchteil und die Anzahl der zählenden Plätze variieren je nach Anbieter und Turnier.

Die gängigste Each-Way-Regel beim Golf: 1/4 der Siegquote für die Plätze 1 bis 5 (inklusive) oder 1/5 der Siegquote für die Plätze 1 bis 8. Bei einem Major mit 156 Teilnehmern bieten manche Anbieter sogar 1/5 für die Plätze 1 bis 10 an. Diese Bedingungen beeinflussen den Value der Wette erheblich – und genau hier liegt die Analyse-Arbeit.

Ein konkreter Ablauf: Du setzt 10 Euro Each-Way auf einen Spieler mit Siegquote 40.00, Bedingungen 1/4 der Quote für Plätze 1 bis 5. Gesamteinsatz: 20 Euro. Szenario A: Der Spieler gewinnt. Du erhältst 400 Euro (10 x 40.00) plus 100 Euro (10 x 10.00 für den Platzierungs-Teil) = 500 Euro Gesamtauszahlung. Szenario B: Der Spieler wird Dritter. Du verlierst den Sieg-Einsatz von 10 Euro, gewinnst aber den Platzierungs-Teil: 10 Euro x 10.00 (1/4 von 40.00) = 100 Euro. Nettogewinn: 80 Euro. Szenario C: Der Spieler wird 15. – beide Teile verloren, 20 Euro Verlust.

Was viele Einsteiger nicht sofort begreifen: Im Szenario B gewinnst du trotz einer verlorenen Siegwette 80 Euro. Genau das ist die Stärke von Each-Way – du brauchst nicht den ersten Platz, um einen ordentlichen Gewinn zu erzielen. Bei Spielern mit Quoten von 50.00 oder höher kann allein der Platzierungs-Teil eine attraktive Rendite liefern, selbst wenn du den Sieg-Teil als kalkulierten Verlust einplanst. Manche erfahrenen Wetter betrachten den Sieg-Einsatz bei Each-Way als „kostenlosen Lottoschein“, der durch den Platzierungs-Teil finanziert wird.

Gewinnberechnung: Sieg-Teil und Platzierungs-Teil

Die Mathematik hinter Each-Way-Wetten ist überschaubar, wenn du die Formel einmal verstanden hast. Der Top-10-Markt bei Sportwetten weltweit wird von Operatoren kontrolliert, die 59 % der Marktaktivität auf sich vereinen – diese Anbieter berechnen ihre Each-Way-Bedingungen präzise, und du solltest das auch tun.

Die Formel für den Platzierungs-Teil: Einsatz multipliziert mit (Siegquote minus 1) geteilt durch den Bruchteil plus 1. Bei Quote 30.00 und 1/4-Bedingungen: 10 x ((30 – 1) / 4 + 1) = 10 x 8.25 = 82,50 Euro Auszahlung für den Platzierungs-Teil bei einer Platzierung innerhalb der gültigen Ränge.

Wann ist Each-Way profitabler als eine separate Sieg- und Platzierungswette? Das hängt von den Bedingungen ab. Bei 1/4 der Quote für die Plätze 1 bis 5 ist der Each-Way-Platzierungsteil oft günstiger als eine separate Top-5-Wette zum gleichen Spieler. Der Grund: Die Top-5-Quote wird unabhängig kalkuliert und enthält ihre eigene Marge. Der Each-Way-Platzierungsteil leitet sich direkt von der Siegquote ab und hat manchmal eine niedrigere effektive Marge.

Diese Berechnung solltest du vor jeder Each-Way-Wette durchführen: Vergleiche die effektive Platzierungsquote aus dem Each-Way-Angebot mit der separaten Top-5- oder Top-10-Quote desselben Anbieters. Wenn der Each-Way-Platzierungsteil die bessere Quote bietet, ist Each-Way die richtige Wahl. Andernfalls spielst du besser separate Einzel-Wetten.

Wann sich Each-Way beim Golf besonders auszahlt

Das PGA-Tour-Handle ist 2025 um 20 % gegenüber dem Vorjahr gewachsen, und mit dem wachsenden Marktvolumen verbessern sich auch die Each-Way-Bedingungen bei den Anbietern – mehr Wettbewerb unter Buchmachern führt zu besseren Konditionen für Wetter.

Each-Way zahlt sich besonders aus bei Spielern mit hoher Konsistenz, aber mittlerer Siegwahrscheinlichkeit. Der ideale Each-Way-Kandidat ist ein Spieler mit Siegquote zwischen 25.00 und 80.00, der regelmäßig Top-10-Ergebnisse liefert. Ein Spieler, der in 30 % seiner Turniere unter die Top 10 kommt, aber nur in 3 % gewinnt, ist perfekt für Each-Way. Du fängst die häufigen Platzierungen ab und hast gleichzeitig den Sieg-Teil als Bonus.

Weniger sinnvoll ist Each-Way bei extremen Favoriten (Siegquote unter 10.00 – der Platzierungs-Teil ist dann kaum profitabel) und bei extremen Außenseitern (Siegquote über 200.00 – die Trefferwahrscheinlichkeit ist auch für eine Platzierung zu niedrig, um den doppelten Einsatz zu rechtfertigen).

Ein weiterer Faktor: die Feldgröße und die Each-Way-Bedingungen des Turniers. Bei einem Major mit 156 Teilnehmern und 1/5 der Quote für die Plätze 1 bis 8 ist der Platzierungs-Teil wertvoller als bei einem Signature Event mit 70 Spielern und 1/4 für die Plätze 1 bis 5. Die Chance, unter die besten 8 von 156 zu kommen, steht in einem besseren Verhältnis zur angebotenen Quote als Platz 5 von 70.

Ein praktischer Hinweis für deutsche Wetter: Nicht alle in Deutschland lizenzierten Anbieter bieten Each-Way-Wetten für Golf an. Die Verfügbarkeit variiert zwischen den Wettarten, und Each-Way ist im deutschen Markt weniger verbreitet als in Großbritannien. Es lohnt sich, gezielt nach Anbietern zu suchen, die dieses Format für Golf im Programm haben – der Aufwand zahlt sich aus.

Bieten deutsche Buchmacher Each-Way-Wetten für Golf an?
Nicht alle in Deutschland lizenzierten Wettanbieter haben Each-Way im Programm. Das Format ist im deutschen Markt weniger verbreitet als in Großbritannien. Einige internationale Anbieter mit deutscher Lizenz bieten Each-Way für Golf an, andere beschränken sich auf separate Sieg- und Platzierungswetten. Die Verfügbarkeit vorab prüfen und gegebenenfalls Konten bei mehreren Anbietern führen.
Wie berechne ich den Gewinn einer Each-Way-Wette?
Eine Each-Way-Wette besteht aus zwei Einsätzen: Sieg und Platzierung. Bei 10 Euro Each-Way zahlst du 20 Euro. Bei Sieg erhältst du den Sieg-Einsatz zur vollen Quote plus den Platzierungs-Einsatz zum Bruchteil. Bei reiner Platzierung erhältst du nur den Platzierungs-Teil: Einsatz mal Siegquote geteilt durch den Bruchteil. Beispiel: 10 Euro bei Quote 40.00 und 1/4 Bedingungen ergibt bei Platzierung 100 Euro Auszahlung.